Motorschaden die Häufigsten Ursachen und wie man sie vermeidet

Ohne einen funktionierenden Motor sind Fahrzeuge quasi wertlos. Hat ein Fahrzeug einen Motorschaden, dann geht wahrlich nichts mehr. Nicht selten ist der Fahrer eines Fahrzeugs verantwortlich für einen solchen Schaden. Zu den typischen Ursachen gehört das Reißen des Zahnriemens, eine Fehlbetankung, zu wenig Öl, eine Motorüberhitzung überhitzt oder eine dauerhafte Fahrt im überhöhten Drehzahlbereich. Auch ein Wasserschlag kann die Ursache sein. Manchmal sind es auch ganz einfach Verschleißerscheinungen. Gibt es Maßnahmen, die dabei helfen einen solch elementaren Schaden an einem Fahrzeug zu vermeiden?

 

Motorschaden und was jetzt?

 

Funktioniert der Motor nicht mehr richtig, kann es mitunter sehr mühsam sein, das Fahrzeug zu bewegen. Je nachdem wie alt das Auto ist und in welchem Zustand es sich befindet, kommt nur noch eine Instandsetzung oder sogar ein Austauschmotor infrage. Diese Reparatur kostet direkt ordentlich Geld. Mehrere tausend Euro lassen sich dafür leicht veranschlagen. Eine Alternative wäre der Verkauf des Fahrzeugs, was jedoch meistens nur weit unter dem Wert möglich ist.

 

Um hier eine objektive Entscheidung zu treffen, ist es sinnvoll, den Restwert mit dem finanziellen Aufwand der Reparaturaufwendungen zu vergleichen. Häufig rechnet sich die Motorreparatur, da sie gleichzeitig auch den Verkaufswert. Damit die Kosten nicht explodieren, lohnt es sich, Preise zu erfragen und dann zu vergleichen. Mithilfe weniger Klicks lässt sich online ein Reparatur-Angebot einer Meisterwerkstatt in der direkten Umgebung einholen.

 

Wenn der Motor Schaden nimmt, weil der Zahnriemen gerissen ist

 

Reißt der Zahnriemen, ist ein Motorschaden absehbar. Denn die Nockenwelle kommt zum Stillstand und es ist noch mindestens ein Ventil geöffnet, während sich die Kurbelwelle weiterhin dreht. Das führt dazu, dass die Kolben mit dem Ventil kollidieren. Der Zahnriemenriss kündigt sich nicht an, weshalb er besonders gefürchtet ist. Kommt es zum schlimmsten Fall, kann nur noch ein Austauschmotor die weitere Mobilität sicherstellen. Dieser Schaden ist allerdings vermeidbar. Die Fahrzeughersteller empfehlen Intervalle zum Austausch des Zahnriemens. Die Lebensdauer ist von verschiedenen Faktoren abhängig, beispielsweise von der allgemeinen Fahrweise sowie von der Häufigkeit von Kurzstreckenfahrten und Kaltstarts. Auch Temperaturschwankungen lassen den Zahnriemen verschleißen. Die Hersteller geben die Wechselintervalle in Kilometern an. Doch auch wenn ein Auto nicht viel bewegt wird, kann es zu dem befürchteten Riss kommen, da der Zahnriemen mit der Zeit alt und porös geworden ist. Als Richtlinie gelten sechs Jahre; älter sollte ein Zahnriemen in einem Fahrzeug nicht sein.

Falsch getankt - Jetzt ist der Motor kaputt 

 

Viele Autofahrer sagen, dass ihnen so etwas nicht passieren kann. Doch ist keiner gefeit vor Fehlern in der alltäglichen Hektik. Schnell steckt die falsche Zapfpistole im Tankstutzen, statt Benzin ist plötzlich Diesel im Tank. Wer es bemerkt, kann schnell reagieren und darf das Fahrzeug auf keinen Fall starten. Der Tank muss vollständig entleert und gereinigt werden, bevor der richtige Sprit eingefüllt werden kann. Anlassen und Weiterfahren kämen für den Motor einem Todesurteil gleich. Ein Schaden durch den falschen Sprit kündigt sich durch laute Klopfgeräusche an. Eine Fehlbetankung mit Super anstelle von Diesel ist nicht ganz so wahrscheinlich, denn die Zapfpistole für Diesel hat oft einen größeren Durchmesser und passt an einigen Tankstellen nicht in die Tanköffnung eines Fahrzeugs mit Ottomotor.

Das Öl – ein Mangel schadet dem Motor

 

Motoren brauchen Schmierung. Ist die Schmierung unzureichend, kann ein fataler Motorschaden die Folge sein. Gerade ältere Fahrzeuge, die ohnehin einen höheren Ölverbrauch haben, sind hier gefährdet. Deshalb ist es wichtig, den Ölstand in regelmäßigen Abständen zu prüfen, beispielsweise nach jedem dritten Tanken. Das Messen dauert nur ein paar Sekunden.

 

Auch zu altes Öl kann sich negativ auf die Lebensdauer eines Motors auswirken, da auch das Motoröl verschleißt. Die im Öl enthaltenen Additive bauen sich mit der Zeit ab. Das Öl verschmutzt durch Abrieb, Staub und Verbrennungsrückstände. Bei Dieselmotoren kann das Motoröl durch Rußpartikel verdicken. Auch Wasserbildung im Ölkreislauf verringert die Schmierfähigkeit. Ursache dafür können viele Kurzstreckenfahrten sein. Wenn der Ölstand ansteigt, ist das immer ein Warnsignal. Regelmäßige Ölwechsel schützen den Motor. Die Ölwechselintervalle können stark variieren, je nachdem wie oft ein Auto bewegt wird.

Überhitzung schadet dem Motor

 

Wenn der Motor überhitzt, ist schnelles Handeln notwendig. Denn sobald der Kühler überhitzt, entstehen Motorschäden, wie ein verzogener Zylinderkopf – das kleinste von den möglichen Problemen. Gerade an heißen Tagen ist es notwendig, die Temperaturanzeige regelmäßig zu überprüfen. Der Zeiger darf sich nicht im roten Bereich befinden. Besonders kritisch kann es in einem längeren Stau werden oder bei sehr langsamer Fahrgeschwindigkeit. Dabei entsteht kein Fahrtwind, der normalerweise den Motor abkühlt.

 

Wenn die Temperatur kritisch wird, schnellstmöglich das Fahrzeug abstellen und den Motor abkühlen lassen. Dazu am besten die Motorhaube öffnen und mindestens 15 Minuten warten. Dabei ist es sinnvoll, zu überprüfen, ob irgendwo Kühlflüssigkeit oder Dampf austritt. Wenn das Kühlsystem ein Leck hat, darf das Auto nicht weiterfahren. Schlimme Motorschäden könnten die Folge sein. Das überhitzte Kühlsystem darf auf keinen Fall geöffnet werden – und zwar weder der Kühlerdeckel noch der Ausgleichsbehälter. Das Wasser darin ist sehr heiß und würde mit hohem Druck herausspritzen. Dabei kann es schwere Verbrennungen verursachen.

 

Wasserschlag kann den Motor schädigen

 

Durch Wasserlachen oder große Pfützen zu fahren, macht Spaß. Wenn sich die Tiefe allerdings nicht einschätzen lässt, kann ein Motorschaden die Folge sein. Das Wasser darf maximal knapp unterhalb des Stoßfängers reichen. Ab hier wird es kritisch, Wasserschlag kann die Folge sein. Denn auf dieser Höhe befindet sich die Ansaugöffnung bei vielen Fahrzeugen. Liegt diese unter Wasser, saugt der Motor statt Luft Wasser ein, was fatale Folgen haben kann.

 

Normalerweise lässt sich das Kraftstoff-Luft-Gemisch im Zylinder komprimieren. Mit angesaugtem Wasser funktioniert das nicht. Es verbiegt stattdessen die Pleuelstange, auch andere Motorteile können davon beschädigt werden. Steht das Auto nach einem Starkregen plötzlich unter Wasser, weil es in einem Wasserloch geparkt ist, auf keinen Fall versuchen, den Motor zu starten und wegzufahren. Erst wenn das Wasser wieder weg ist, ist dies gefahrlos möglich.

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