Viele Autobesitzer nutzen das Internet um ihre Gebraucht Wagen zu verkaufen, allerdings wenn man Falsche Angabe über dass Wagen macht ´KiloMeter Stand`zum Beisp

Irrtümliche Angaben zum Kilometerstand während einem Gebrauchtwagenangebot in einem Onlineportal können Unterlassungsklagen und Gerichtskosten nach sich ziehen. Wie zum Beispiel daraufhin, wenn auf diese Weise eine Angabe anhand die Plattform selbsttätig zu einer außerordentlich hervorgehobenen Blickfang-Anzeige führt.

 

Dabei ist es irrelevant, ob die Begleitfotos den korrekten Tachostand ausweisen. Das zeigt ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Köln (Az.: sechs W 25/20), auf das die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hinweist.

 

Auf einer vertrauten Autohandels-Plattform bewarb ein Verkäufer einen VW Golf. Das Pkw sollte 1100 € kosten. Die Laufleistung wurde mit 2040 Kilometern angegeben. Aus diesen Angaben machte der Algorithmus der Plattform von überdies ein „TOP-Angebot” - eine speziell hervorgehobene Anzeige. Doch in der Realität hatte der Wagen ebenso in dieser Art 204.032 Kilometer auf dem Buckel, was sich genauso auf den Bilder erfassen ließ.

 

Das führte zu einer Forderung nach einer Unterlassungserklärung, die der Beklagte gleichermaßen abgab und gleichwohl vorgerichtliche Aufwendungen übernahm. Dadurch erklärte man den Streit für beendet. Das zuständige Landgericht legte unterdessen nichtsdestominder die Gerichtskosten dem Kläger auf. Es konnte eine Irreführung nicht erfassen und verwies währenddessen auf den erheblichen Unterschied nebst Angaben und den Bilder vom Tachostand. Das würde separat vom hervorgehobenen Angebot den offensichtlichen Eingabefehler bemerkbar machen. Dagegen wandte sich der Kläger und zog vor die nächste Instanz.